Heute Nacht um 00:00 Uhr beginnt ein ganz besonderes Jahr:
das Jubiläumsjahr unseres Vereins.
1966 gegründet, blicken wir 2026 stolz auf 60 Jahre EC Neuried zurück.
Mit dem Silvesterfeuerwerk fällt der offizielle Startschuss für ein Jubiläumsjahr – mit sportlichen Höhepunkten, Veranstaltungen und besonderen Momenten – für alle Vereinsmitglieder ebenso wie für unsere aktiven Spieler.
Bereits vom 25. Januar bis zum 17. Oktober 2026 steht ein umfangreicher Veranstaltungskalender fest.
Der Startschuss erfolgt mit unserem (traditionellen) Turnier auf Natureis in Ettal – 25. Januar 2026. Die Mannschaftszugehörigkeit wird ausgelost. Falls uns der Wettergott nicht wohlgesonnen ist, gibt es am 01.02.2026 einen Ersatztermin.
Wenn nur das frühe Ausstehen nicht wäre… Pünktlich um 06:00 Uhr waren alle da: Veranstalter, Helfer und die Mannschaften – 15 Herrenteams und 12 Freie Mannschaften. Zum 60-jährigen Besehen des EC Neuried waren Mannschaften aus ganz Bayern und aus Südtirol vertreten. Direkt nach Anmeldung und kurzem Einspielen war dann um 06:20 auch Turnierstart.
Herren: Spannender Kampf um die Spitze
15 Mannschaften lieferten sich über 14 Runden einen abwechslungsreichen Wettkampf.
Bereits in den ersten Runden kristallisierten sich mit dem FC Hitzhofen-Oberzell, dem SV Mühlhausen und dem SV Ottmaring drei sehr starke Mannschaften heraus. Während Hitzhofen-Oberzell zunächst die Führung übernahm, arbeitete sich Mühlhausen zunehmend an die Spitze. Nach zehn Runden war die Mannschaft noch ungeschlagen und hatte mit 18:0 Punkten einen komfortablen Vorsprung herausgespielt. Ottmaring lag zu diesem Zeitpunkt mit 14:4 Punkten auf Rang zwei.
Doch die letzten vier Runden sollten das Turnier noch einmal entscheidend verändern. Ottmaring verkürzte den Abstand und bezwang Mühlhausen in der elften Runde im direkten Aufeinandertreffen. Zwar behauptete Mühlhausen zunächst weiterhin die Führung, doch eine weitere Niederlage gegen den SV Fuchstal in der vorletzten Runde brachte Ottmaring endgültig in Schlagdistanz. Beide Mannschaften gingen mit jeweils 20:4 Punkten in den letzten Durchgang.
Dramatischer hätte die Entscheidung kaum ausfallen können: Während der SV Ottmaring seine abschließende Aufgabe gegen den SC Oberroth mit 7:2 erfolgreich meisterte, musste sich Mühlhausen dem FC Teugn deutlich mit 1:10 geschlagen geben. Damit stand Ottmaring mit 22:4 Punkten als Turniersieger fest. Mühlhausen blieb mit 20:6 Punkten der zweite Platz.
Der FC Hitzhofen-Oberzell bestätigte seine starke Leistung über weite Strecken des Turniers und belegte mit 19:7 Punkten den dritten Rang. Auch der SV Fuchstal überzeugte mit einer konstanten Leistung und schloss das Turnier mit 18:8 Punkten auf Platz vier ab. Dahinter blieb das Feld eng: Der SC Oberroth, der FC Teugn und der SV Helios Daglfing kamen jeweils auf 15:11 Punkte.
So entschied sich das Herrenturnier erst in den letzten Durchgängen. Besonders die Veränderung an der Spitze zeigte, wie wichtig es ist, über die gesamte Distanz konzentriert zu bleiben. Der SV Ottmaring bewies im entscheidenden Moment die größere Konstanz und durfte am Ende verdient den Turniersieg feiern.
HerrenFreies Turnier
Das Freie Turnier: Eisratz’n Schaftlach gewinnt – Gastgeber EC Neuried auf Rang neun
Parallel zum Herrenturnier kämpften 12 Freie Mannschaften um die Platzierungen. Über elf Runden entwickelte sich auch hier ein spannender Wettbewerb.
Bereits nach den ersten Durchgängen deutete sich an, dass mit den Eisratz’n zu rechnen sein würde. Nach vier Runden führte die Mannschaft mit 7:1 Punkten und einer starken Stockdifferenz. Zwar musste sie im weiteren Verlauf auch Rückschläge hinnehmen, doch gelang es ihr immer wieder, die entscheidenden Punkte zu sammeln und die Konkurrenz auf Abstand zu halten.
Vor allem der SV Untermeitingen entwickelte sich zum ernsthaften Herausforderer. Die Mannschaft arbeitete sich kontinuierlich nach vorne und blieb bis zum Ende in Schlagdistanz. Auch der ESV Wörthsee und der SSV Tutzing zeigten starke Leistungen und hielten den Kampf um die vorderen Plätze offen. Im weiteren Turnierverlauf wechselten die Positionen hinter dem Spitzenreiter mehrfach, sodass bis in die Schlussphase Bewegung in der Tabelle blieb.
Nach elf Runden stand schließlich der Erfolg der Eisratz’n Schaftlach fest. Mit 16:6 Punkten und einer positiven Stockdifferenz von 24 sicherte sich die Mannschaft den Turniersieg. Der SV Untermeitingen belegte mit 14:8 Punkten und der besten Stockdifferenz des Spitzentrios den zweiten Platz. Ebenfalls 14:8 Punkte erreichte der SSV Tutzing, der sich dank einer Stockdifferenz von 25 den dritten Rang sicherte. Der ESV Wörthsee kam punktgleich auf Platz vier, musste sich aufgrund seiner negativen Stockdifferenz jedoch dahinter einreihen.
Für den gastgebenden EC Neuried verlief das Turnier wechselhaft. Nach einem guten Start mit zwei Siegen aus den ersten beiden Runden konnte die Mannschaft ihre Position im vorderen Feld nicht dauerhaft behaupten. Am Ende standen 10:12 Punkte und Rang neun zu Buche.
Das Freie Turnier bot damit bis in die Schlussphase einen abwechslungsreichen Wettbewerb. Die Eisratz’n Schaftlach überzeugten über die gesamte Distanz mit der nötigen Konstanz und sicherten sich verdient den ersten Platz vor dem SV Untermeitingen und dem SSV Tutzing.
Fazit Die Siegesfeier mit Preisen für alle Teilnehmer fand im Vereinsheim Germering-Oberpfaffenhofen statt – wir bedanken uns beim Sportwirt sehr herzlich für die Bewirtung.
Für alle war es ein gelungenes Turnier, letztlich egal, welcher Platz zum Schluss herauskam. Dabei sein und mitkämpfen war wichtig. Gerade auf Eis – es gibt nicht mehr so viele Turniere im Eisstockschießen!
Wir bedanken uns auch sehr herzlich für die Gastgeschenke der Mannschaften zu unserem 60-jährigen Jubiläum! Für den EC Neuried als Gastgeber war dieses Turnier einer der Höhepunkte der vielen Veranstaltungen zum 60-jährigen Bestehen!
herzlichen Glückwunsch zu Deiner Ehrung für Deine ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Du für den EC Neuried übernommen hast. Und auch vielen Dank für Deine unzähligen Stunden, die in den Verein geflossen sind und noch fließen. Danke auch an Deine Familie, die Dir dafür den Rücken frei gehalten hat!
Am 24.9.26 fand eine Besichtigung der im Bau befindlichen U-Bahn-Station in Martinsried statt. Wir haben das Glück, dass eines unserer Mitglieder – Tobias Kleist – als Polier bei der Baustelle arbeitet und uns diese Möglichkeit angeboten hat. Die Führung bot den Teilnehmern einen interessanten Einblick in den Fortschritt des Projekts und die technischen Herausforderungen beim Bau der neuen Station.
Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U6 vom Klinikum Großhadern nach Martinsried gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Würmtal. Mit der neuen Endstation erhält Martinsried erstmals einen direkten Anschluss an das Münchner U-Bahn-Netz. Davon profitieren insbesondere die Beschäftigten, Studierenden und Besucher des Campus Martinsried mit seinen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und dem Universitätsklinikum.
Eine besondere Herausforderung beim Bau war die unmittelbare Nähe zu den Gebäuden des LMU-Campus und des Klinikums. Die Tunnel- und Stationsbauwerke mussten so geplant werden, dass der laufende Forschungs-, Lehr- und Krankenhausbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Gleichzeitig waren hohe Anforderungen an Erschütterungs-, Lärm- und Grundwasserschutz zu erfüllen.
Während des Rundgangs konnten die Teilnehmer die Dimensionen der Baustelle aus nächster Nähe erleben. Besonders beeindruckend waren die Größe der Baugrube, die bereits fertiggestellten Tunnelbereiche sowie die aufwendige Beton- und Stahlkonstruktion der künftigen Bahnsteige und die immense Deckenkonstruktion. Tobias erläuterte die einzelnen Bauphasen und gab Auskunft über Bauverfahren und den (gestreckten) Zeitrahmen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Besichtigung betraf die anspruchsvollen Arbeiten, die noch vor den Bauleuten liegen. Besonders herausfordernd wird das Herstellen der festen Fahrbahn sein, die aus über 100 m langen Teilstücken am Stück sein wird. Sie wird am Boden gefertigt und dann mit Pressen hochgehoben, damit die schwingungsfreien Lager eingebaut werden können. Diese Lager ermöglichen dann, dass der Zugverkehr durch die speziellen Silikonkissen keine oder so geringe Schwingungen weitergibt, dass die hochempfindlichen Messgeräte der nahegelegenen LMU nicht beeinträchtigt werden. Tobias erläuterte, dass bereits geringste Erschütterungen wissenschaftliche Messungen stören könnten, weshalb an diesen Streckenabschnitt besonders hohe technische Anforderungen gestellt werden, die so noch nie am Stück gebaut wurden.
Dagegen wirken die aufwändig gestalteten „Augen“ in der Deckenkonstruktion sowie die Intarsienarbeiten für den späteren Namenszug der U-Bahn-Station beinahe wie Selbstläufer. Tatsächlich stellen jedoch auch diese Arbeiten für sich genommen jeweils eine besondere handwerkliche und technische Herausforderung dar.
Mit der Fertigstellung der Strecke wird eine deutliche Verbesserung der Verkehrsanbindung erwartet. Die U-Bahn soll den Autoverkehr reduzieren, die Erreichbarkeit des Forschungsstandorts stärken und den öffentlichen Nahverkehr im Münchner Westen attraktiver machen.
Abfahrt mit dem Bus Pünktlich um 8:30 Uhr ging es am Samstagmorgen mit dem Bus in Neuried los. Das Wetter zeigte sich dabei deutlich besser als erwartet – beste Voraussetzungen also für den Jubiläumsausflug des EC Neuried. 54 Mitglieder inklusive Partner machten sich auf den Weg nach Kelheim. Ein überschaubarer Kreis, der Bus war voll besetzt.
Text und Bild: Sylvia Schoop-Gruber / Frank Baumgart
Unter dem Motto „Das war’s!“ verabschiedete sich die 4. Klasse der Grundschule mit einer ganz besonderen Abschlussfeier von ihrer Grundschulzeit und ihrer Lehrerin Susanne Richter. Als Veranstaltungsort hatten die Elternsprecherinnen die Stockbahnen des EC Neuried gewählt – und verwandelten diese mit viel Engagement in eine fröhliche Feierlocation.
Die Dorfmeisterschaft 2026 des EC Neuried verlangte den Organisatoren bereits Tage vor dem ersten Anpfiff einiges ab. Getränke mussten bestellt und gekühlt, die Versorgung der 14 Mannschaften sowie der Gäste organisiert und die Asphaltbahn perfekt vorbereitet werden. Besonders viel Arbeit steckte in der Präparierung der sechsten Bahn. Anlässlich des 60-jährigen Vereinsjubiläums gab es zudem eine Überraschung: jede Mannschaft erhielt einen Preis.
Am Samstag, den 06.06.2026, stand beim EC Neuried ein langer und arbeitsreicher Turniertag auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich dabei deutlich besser als erwartet: sonnig, angenehm und vor allem nicht zu heiß – beste Bedingungen für Spieler und Gäste.